Ein Überblick über die wichtigsten Social-Media Plattformen

Ein Überblick über die wichtigsten Social-Media Plattformen

Seit Jahren geht das Wachstum der Social Media Plattformen unaufhaltsam voran. Unternehmen haben die Wichtigkeit bereits erkannt und wollen ihre Zielgruppe effektiv über die sozialen Netzwerke erreichen. Dabei ist die Auswahl der passenden Social-Media Plattformen sehr wichtig und auch für jedes Unternehmen unterschiedlich. Folgende Dinge sollte man für die Auswahl der passenden Plattformen beachten:

  • Welches Angebot hat mein Betrieb?
  • Wer ist meine Zielgruppe?
  • Welche Ziele möchte ich mit Social Media erreichen?
  • Wie viel Zeit und Budget kann und will ich investieren?

Hast du diese Fragen erstmal beantwortet, kannst du dir überlegen, welche Plattformen für dich und deinen Betrieb in Frage kommen.

Wir haben hier eine Auflistung der wichtigsten Social-Media Plattformen für dich. Viel Spaß beim Stöbern.

Facebook

Facebook ist ja mehr oder weniger der „alte Hase“ in den sozialen Netzwerken. Für Unternehmen ist Facebook so wichtig wie nie, denn die meisten Zielgruppen finden sich hier wieder. Es sind nicht nur „DIE Älteren“ oder „DIE Jüngeren“ auf Facebook, sondern wirklich ALLE!

Als Unternehmen hat man jede Menge Möglichkeiten, um mit seinen Kunden und potenziellen Kunden in Kontakt zu bleiben und diese mit Informationen zu versorgen. Auf der eigenen Seite kann man Texte, Bilder, Videos – sogar Live-Videos und Storys posten. Ebenso gibt es die Möglichkeit, Umfragen durchzuführen oder Produkte zu bewerben. Ein großer Vorteil ist auch die Kommentarfunktion, bei der man auf Fragen, Anregungen oder Feedback seiner Kunden reagieren und antworten kann. So hält man die Kommunikation mit seinen Follower ständig aufrecht.
Das ist natürlich noch nicht alles. Facebook bietet so viel mehr, aber das wisst ihr bestimmt! 😉

www.facebook.com

Instagram

Instagram, die Tochter von Facebook, hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen und immer mehr Personen nutzen die Plattform. Egal ob jung oder alt – Instagram ist derzeit bei allen ein HIT!  

Die Kommunikation auf Instagram basiert vorwiegend auf Bildern. Zusätzlich hat man die Möglichkeit, Videos, Instagram Reels oder Storys zu posten. Auf Instagram haben Hashtags # eine große Bedeutung. Gerade für den Start auf Instagram kann man durch Hashtags Reichweite gewinnen. In unserem Blogbeitrag „Instagram-Hashtags“ erklären wir dir, was es damit auf sich hat.

Einen Nachteil auf Instagram gibt es und zwar funktioniert die Verlinkung von Websites und Links unter Beiträgen nicht. Links kann man nur über seine Biografie teilen und da kann man auch nur einen Link einfügen. Aber ansonsten eignet sich Instagram sehr gut, um seinen Bekanntheitsgrad zu steigern, die Kundenbindung zu fördern und seine Produkte/seinen Betrieb optimal zu präsentieren.

www.instagram.com

Pinterest

Pinterest unterscheidet sich von Facebook & Instagram dadurch, dass es keine klassische Social Media Plattform ist. Es ist vom Aufbau her ähnlich wie Google, nur dass man bei Suchanfragen Bildergebnisse erhält und keine Webadressen. User auf Pinterest suchen vorwiegend nach Inspiration und Ideen – somit steht das Thema „Lifestyle“ im Mittelpunkt. Man erstellt sozusagen digitale „Pinnwände“ mit Pins. Der Fokus liegt auch hier auf hochwertigem Bildmaterial und Kurzvideos.

Der Vorteil von Pinterest den anderen Netzwerken gegenüber: Die Posts haben eine viel längere „Lebensdauer“ und sind länger aktuell. Ebenso kann man Content sehr gut wiederverwerten. Die Vermarktung bzw. die Verlinkung auf die Website ist hier sogar „erwünscht“. Somit kann man Pinterest gut nutzen, um Traffic auf seiner Website zu generieren.

www.pinterest.com

LinkedIn

LinkedIn ist in erster Linie ein Business-Netzwerk. Die Plattform dient dazu, neue Kontakte zu knüpfen und die bestehenden Kontakte laufend zu pflegen. Der Fokus liegt auf internationalen Geschäftskontakten & -beziehungen. Unternehmen haben die Möglichkeit ihre Produkte potenziellen Kunden, in einem anderen Setting als auf Facebook, zu präsentieren.

Man kann Inhalte aller Art mit dem eigenen Netzwerk teilen. Das können umfangreiche Studien zu einem branchenüblichen Thema oder kurze Unternehmensupdates sein. Neben herkömmlichen Beiträgen kann man Videos veröffentlichen, Artikel schreiben oder Events ankündigen.

Wir finden LinkedIn ist eine spannende Plattform, die man nicht unterschätzen sollte. In einem weiteren Blogbeitrag werden wir euch LinkedIn noch etwas näher vorstellen. 😊

www.linkedin.com

YouTube

Videos sind nach wie vor der Renner.

Wenn du als Unternehmen eine Video-basierende Content Strategie verfolgst, kommst du an YouTube eigentlich gar nicht vorbei. Sehr cool ist, dass man die hochgeladenen Videos auf YouTube ganz einfach und ohne Probleme auf der eigenen Website oder in anderen Social Media Plattformen einbetten kann.

Ein Vorteil für Nutzer ist, dass man sich nicht zwingend anmelden muss um die Videos anzusehen. Die größte Herausforderung für Unternehmen bei der Bespielung von YouTube ist jedoch die laufende Erstellung und Produktion von neuen, hochwertigen Content. Das ist mit viel Zeit und Aufwand verbunden, was oft gar nicht so einfach ist.

www.youtube.com

Tik Tok

Tik Tok ist im Vergleich zu anderen neu in der Liste der Social-Media Plattformen. Kaum eine andere Plattform ist in den letzten Jahren so rasant gewachsen. Doch was ist Tik Tok?

Die Plattform lebt von Kurzvideos. Diese sind kreativ gestaltet, können mit diversen Effekten,Texten und Musik bearbeitet werde. Einige Tik Tok Creator haben die Bearbeitung der Kurzvideos nahezu perfektioniert und sind wirklich sehr erfinderisch dabei. Da der Unterhaltungsfaktor im Vordergrund steht ist es wichtig zu verstehen, welche Inhalte viral gehen und worauf es ankommt.

Willst du eine jüngere Zielgruppe ansprechen, ist Tik Tok der ideale Kanal für dich. Der Wettbewerb ist noch nicht so ausgeprägt, wie auf anderen Kanälen und man kann seine Reichweite mit interessantem und unterhaltsamen Content gut aufbauen. Am besten ihr registriert euch und macht euch euer eigenes Bild von der Plattform und analysiert, ob sie zur Umsetzung eurer Marketing-Ziele taugt.

www.tiktok.com

Snapchat

Snapchat hat sich bereits fest im Alltag der jüngeren Generation integriert. Für Unternehmen mit dieser Art von Zielgruppe ist die App ideal!

Auf Snapchat wird primär in der Story-Funktion mit der Community interagiert. Die Storys sind nur für eine bestimmte Zeit, also 24 Stunden, sichtbar. Es gibt jede Menge Filter wie z.B. die Hundeohren, die bestimmt jeder schon mal gesehen hat. Das ermöglicht Unternehmen sich von einer anderen Seite zu präsentieren und etwas mehr Humor in die eigenen Beiträge einfließen zu lassen. Somit können Betriebe dieses Format nutzen, um Einblicke in ihren Arbeitsalltag zu geben und Brand Awareness zu erzeugen.

Die meisten tun sich etwas schwer mit dem Aufbau der eigentlichen Community selbst. Im Vergleich zu anderen Plattformen wird man auf Snapchat oft viel schwieriger gefunden. Was bedeutet das also für dich als Betrieb? Um ein großes „Following“ aufzubauen, muss man seine bestehenden Social Media Kanäle clever nutzen und die eigene Zielgruppe gekonnt auf Snapchat einladen. Poste laufend spannende Inhalte und veranstalte z.B. einen Contest, der nur auf Snapchat stattfinden. Dran bleiben lohnt sich!

www.snapchat.com

Twitter

Twitter gehört weltweit gesehen zu einem der beliebteren Social-Media Kanäle.
Im deutschsprachigen Raum ist der Kanal rund um den kleinen blauen Vogel nicht so gefragt, wie beispielsweise in Amerika.

Auf Twitter postet man sogenannte „Tweets“, welche auf maximal 280 Zeichen begrenzt sind. Man kann auch Bilder und Videos posten.

Um Erfolge erzielen zu können, soll man kurze, einprägsame Tweets, am besten ca. 7 – 12 Mal pro Tag, posten. Zusätzlich arbeitet man hier mit Hashtags (wie auf Instagram). In der Trendsuche kann man nach Hashtags suchen und findet da die Tweets, welche mit dem jeweiligen Hashtag markiert sind. Je öfter ein Hashtag verwendet wird, desto „trendiger“ wird er, also steigt er bei den Trend-Hashtags auf. So siehst du immer welche Themen gerade in der Online-Welt aktuell sind. Wer also als Unternehmen viel und oft was mitzuteilen hat, ist auf Twitter gut aufgehoben.

www.twitter.com

Xing

Xing ist wie LinkedIn ein Karrierenetzwerk. Der Unterschied: Xing ist hauptsächlich für den deutschsprachigen Raum, wobei LinkedIn international ist.

Es geht also auch auf Xing weniger um Privates, dafür mehr um berufliche Interessen und das Knüpfen von neuen Geschäftskontakten. Event-Hinweise und Networking im Sinne von Konferenzen und Diskussionen lassen sich auf Xing gut betreiben. Ebenso kann man Gruppen für Community-Marketing nutzen.

Der Nachteil an Xing ist, dass nicht alle Funktionen in der kostenlosen Basic-Mitgliedschaft inkludiert sind. Es gibt eine Premiummitgliedschaft mit der zusätzliche Funktionen freigeschaltet werden. Damit kannst du zum Beispiel sehen, wer dein Profil besucht hat sowie wird dein Profil von anderen leichter gefunden. Bei intensiver Nutzung von Xing lohnt sich diese Premium-Mitgliedschaft bestimmt.

www.xing.com

Clubhouse

Clubhouse ist der Social-Media HYPE im Jahr 2021! Dabei handelt es sich um eine Audio-only App. Das bedeutet, du kannst Gesprächen wie bei einem Live-Podcast lauschen oder dich aktiv an Diskussionen beteiligen. Es gibt keine Kommentare, keine Likes und du musst deine Kamera nicht einschalten.

Leider ist Clubhouse noch nicht für jeden zugänglich. Anmelden kann man sich nur, wenn man eine Einladung erhält. Die App ist im Apple Store verfügbar– also iOS Geräte only. An einer Version für Android-Nutzer wird noch gearbeitet.
Der Austausch findet in Räumen statt. Dabei gibt es die Rolle des Moderators, der die Unterhaltung leitet und Sprecher bestimmen kann. Sprecher nehmen aktiv teil und können Wortbeiträge leisten. Zusätzlich gibt es noch die Zuhörer, die der Diskussion lauschen können.

Eine Plattform mit viel Potential, von welcher wir bestimmt noch so einiges hören werden. Wir hoffen, dass Clubhouse bald für alle zugänglich ist.
Bleiben wir gespannt! 😊

Whatsapp und Facebook-Messenger

Auch wenn Whatsapp und der Facebook Messenger keine wirklichen sozialen Netzwerke sind, sollte man sie trotzdem nicht außer Acht lassen. Die Messenger-Dienste ermöglichen dir einen persönlichen Kontakt mit deinen Followern. Du kannst direkt mit ihnen kommunizieren und ihnen ihre Frage beantworten sowie auf Kritik und Feedback reagieren. Als Unternehmen eigentlich unverzichtbar!

www.whatsapp.com
www.messenger.com

Welche Plattform ist nun für welche Zielgruppe richtig?

Um das herauszufinden, gilt es zunächst die einzelnen Kanäle im Detail zu analysieren. Lass dich hierbei nicht zu viel von den generellen Aussagen beeinflussen. Die Zielgruppe auf den Kanälen ändert sich im Regelfall auch wieder. Am besten du meldest dich selbst bei deinen gewünschten Plattformen an und schaust dir die Postings, den Content und die Interaktion der User an. Du kannst dir auch deine Konkurrenz anschauen, welche Strategie sie verfolgen und ob sie damit Ergebnisse erzielen. So bekommst du ein Gefühl, welche Inhalte für deine Zielgruppe wirklich relevant sind.

Auf Facebook sind mittlerweile so gut wie alle Zielgruppen vertreten. Hier ist es jedoch etwas schwieriger die junge Zielgruppe zu erreichen, da diese meist auf anderen Kanälen wie TikTok und Snapchat unterwegs sind. Instagram kommt dem Punkt an dem der Kanal von den meisten Zielgruppen genutzt wird, immer näher. LinkedIn und Xing lassen sich als Business-Netzwerke wahrscheinlich am einfachsten einordnen.

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